Calag Gangloff als Teil der Seilbahngeschichte von Lissabon

23. April 2024

Die Stadt Lissabon ist aufgrund ihrer Topograpie seit über 100 Jahren Heimat von städtischen Seilbahnen. So sind noch heute drei Bahnen aus dem 19. Jahrhundert im Einsatz als Teil des öffentlichen Verkehrsnetzes und als Attraktion für die vielen Touristen der Stadt. Nun ist eine weitere Seilbahn hinzugekommen. Seit dem 12. März gibt es in Lissabon eine weitere Seilbahn, den Schräglift Funicular da Graça, der das Mouraria-Viertel (Rua dos Lagares) mit dem Miradouro Sophia de Mello Breyner Andresen (oft auch als Miradouro da Graça bezeichnet) verbindet. Die Seilbahn wurde dabei von Steurer Seilbahnen realisiert, die Kabine stammt von Calag Gangloff.

Die neue Bahn soll sowohl den Aufstieg auf die Anhöhe erleichtern als auch die Aufwertung des Quartiers vorantreiben. Der Lift besteht aus einer Kabine mit Platz für 15 Personen, welche die kurze, aber steile Anhöhe, überwindet. Die Einweihung wurde lange erwartet, da der Bau der Anlage bereits 2016 begonnen hatte. Die Bauarbeiten wurden jedoch mehrmals unterbrochen, unter anderem aufgrund archäologischer Funde. Der nagelneue Aufzug erleichtert nun täglich von 9 bis 21 Uhr im 10-Minuten-Takt den Aufstieg zum Graça-Hügel für Touristen und Einheimische.

Die Calag Gangloff Kabine am neuen Schräglift an der Funicular da Graca Schräglift, gebaut von Steurer Seilbahnen.
Im Design ist die Kabine an die bestehenden, historischen Seilbahnen der Stadt Lissabon angelehnt.

Die Kabine der Bahn ist dabei optisch an die historischen Seilbahnen von Lissabon, Ascensor do Lavra, Ascensor da Gloria, Ascensor da Bica, nachempfunden. Das leuchtende gelb der Kabine wurde ergänzt mit einer grosszügigen Glassfront um den Passagieren während der Fahrt optimale Aussicht auf die Stadt zu bieten. Von der Form her wurde bewusst eine schmale Kabine gestaltet, um trotz den engen Verhältnissen vor Ort möglichst viele Personen pro Fahrt transportieren zu können. Im Innern überzeugt die Kabine durch elegante Holzverkleidung der Wandelemente und einem Holzlamellenboden. Eine klappbare Sitzbank im dazu passenden Holz ermöglicht 2-3 Gästen zu sitzen, wenn die Kabine nicht voll ausgelastet ist. Besonders hervorzuheben ist neben der formschönen Kabine des Schräglifts die schön gestaltete, komplett in weiß gehaltene Berg- und Talstation der Anlage. Die Funicular da Graca ist somit ein Paradebeispiel, wie eine neue Seilbahn in existierende, altertümliche Stadtregionen eingebaut werden kann und sich dabei was den Charme und die Eleganz betrifft nicht von den historischen Anlagen unterscheidet. Die neue Bahn ist seit der Eröffnung sowohl bei der regionalen Bevölkerung als auch bei Touristen sehr gut angekommen.

Bei der Kabine handelt es sich in seiner Art um eine Einzelanfertigung welche von Calag Gangloff in der Schweiz im Auftrag des Seilbahnherstellers Steurer gebaut wurde. Für die Architektur der Bahn und das Design der Kabine, sowie der Stationen, zeichnet das ortsansässige Architekturbüro Atelier Bugio verantwortlich.

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